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Clickertraining ist eine sehr sanfte Trainingsmethode, die ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeitet. Diese Art des Trainings nutzt das Prinzip, dass Lebewesen die verhalten, die sich für es lohnen immer häufiger zeigen. Der Clicker, nach dem das Clickertraining benannt wurde, hilft dabei, zu präzisieren, welche Verhaltensweisen sich lohnen. Mit Hilfe dieses einfachen Werkzeugs - vielen von uns als Knackfrosch aus Kindertagen bekannt - kann der Trainer sehr genau und zeitnah markieren, welches Verhalten die Belohnung verdient hat. Der Clicker funktioniert als Brücke zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Verhalten gezeigt und durch einen Click signalisiert wird "gut so, dafür bekommst Du eine Belohnung" und der Leckerligabe, die einige Sekunden später erfolgen kann. Dadurch lernt das Tier viel schneller als bei herkömmlichen Leckerligaben, die fast nie zeitgleich mit dem erwünschten verhalten erbracht werden können. Wissenschaftlich betrachtet wird beim Clickertraining Operante Konditionierung (nach Skinner) angewandt. Das Konditionieren des Clickers, damit er als Trainingswerkzeug gebraucht werden kann, erfolg über klassiche Konditionierung (nach Pawlow). Da das Lernwerkzeug Belohnungen sind, ist es eine äußerst humane Methode, um das Verhalten eines Tieres (das Prinzip funktioniert auch bei Menschen ) zu formen. |